06 febbraio 2017


E Moloko+ pubblica anche il lavoro del quartetto di Alfred 23 Harth con Wolfgang Seidel, Fabrizio Spera e Nicole van den Plas, frutto di una sessione berlinese del novembre 2015. Latte Macchiato? Nein, Malcha!

Kernstück dieser wie koreanischer grüner Tee aufgeschäumten Musik ist eine Session von Alfred Harth, Wolfgang Seidel & Fabrizio Spera am 13.11.2015 in Wedding. Die freilich nicht denkbar wäre ohne das Hintergrundrauschen von Seidels 'Total Freier Musik' mit Conrad Schnitzler und Harths 'herrschaftsfreier Musik' mit Just Music, das bereits Anfang der 80er schon mal zusammen­gerauscht ist, als Harth mit Seidels Populäre Mechanik improvisierte. Vermittelt wurde das durch eine Beuys-Connection von Schnitzler und Harth, der 25 Jahre später sein Projekt mit Spera wiederum mit Beuys-Spirit 7k Oaks taufte. Virtuell waren Harth & Seidel sich bereits für "Five Eyes" (Moloko+, 2014) wieder nahegekommen, diesmal also von Angesicht zu Angesicht. Allerdings mit massiver Nachbereitung des Sessionmaterials im Harths Seouler Laubhuette. Insbesondere infiltrierte es den Sound seiner Saxophone, von Seidels Buchla, Vibes und präparierter Gitarre und die von Speras Drumming verdichtete Percussion mit Zuspielungen von Nicole van den Plas, seiner Partnerin einst in E.M.T. Deren schamanistischer Singsang, ihre Pfeifen, Piano und Daumenklavier, dazu Gekrabbel auf Zither und Balalaika bohren zusammen mit Harths Dojirak ins kirrende und brodelnde Delirium ein Wurmloch bis ins indische Oudh. Durch das quoll die phantastische Geschichte der Begum Wilayat Mahal, die sich mit zerstoßenen Diamanten im Malcha Mahal das Leben nahm, und inspirierte zu den Titeln. Ähnlich weird, wenn nicht noch bizarrer und überwirklicher ist der akustische Gegenentwurf zu Sinn und Form, Maß und Ziel, Ersatzausdrücke: anarchisch, polymorph-pervers, unsystematisch offen, honigplastisch. Harths Laubhuettenästhetik bis hin zu "Kepler 452b Edition" (auf Kendra Steiner) ist eine Explikation dieser unbedingten Freiheit. Sein Tenorclash mit Seidels Buchla ist ein Triumph, aber wie van den Plas den Hexenbesen schwingt und was die sieben Spatzen unter ihrem Dutt da treiben, das setzt noch einige Zacken obendrauf.

http://tinyurl.com/hlktru7
http://a23h-ba.blogspot.com/2016/10/harth-seidel-spera-van-den-plas-malcha.html

05 febbraio 2017


Disegni, poesie e testi vari di Alfred 23 Harth in un volume prodotto per la tedesca Moloko Print: Moondada.

Moondada, mit autobiographischem Charakter und einem Zeitumfang von 50 Jahren. Das Asiatische dabei, die ganzheitliche Unschärfe und der fernöstliche Antrieb waren schon anfänglich bei mir motivierend ... Seit 1961 spiele ich Klarinette und seit 1965 Saxofon. Seit 1966 vertiefte ich mein Verhältnis zu zeitgenössischer Kunst am Goethegymnasium und machte meine Musik/Kunst öffentlich, sei es durch Strassenhappenings oder Konzerte/Ausstellungen im von mir gegründeten „centrum freier cunst“ (1966-68) in Frankfurt/Main. 1975 schrieb ich erstmalig Poetry in einer Fremdsprache, während eines Aufenthalts in New York. Dann folgten weitere Ausstellungen, Gruppengründungen, Theatermusik, Texte mit Musikbearbeitungen, Konzerte und Plattenproduktionen. Ab Mitte der 80er wurden einige meiner Künstlertagebücher unregelmässig und in verschiedenen Ausführungen veröffentlicht. 90er: Zweitwohnung in Paris. Mit dem Jahrtausendwechsel erweiterte sich mein künstlerischer Weg auch nach Fernost.

http://www.molokoplusrecords.de
http://tinyurl.com/j9mh6lp
http://a23h-ba.blogspot.com/2017/01/alfred-23-harth-moondada-moloko-print.html

04 febbraio 2017


Starkland pubblica una quindicina di lavori inediti di Tod Dockstader creati tra il 2007 e il 2008 e rinvenuti nel suo computer dopo la sua morte, nel 2015, tra migliaia di altri file: From the Archives.

Carefully selected from over 4,200 sound files left behind by Dockstader, who died in 2015, these were the last pieces composed by Dockstader, before dementia stopped his studio work. When thousands of files were discovered on Dockstader’s computer, his daughter Tina Dockstader Kinard encouraged a devoted enthusiast, Justin H Brierley, to shift through this extensive material. He painstakingly located hundreds of selections potentially suitable for public release, sorted through these, and eventually sent over 50 promising sound files to Starkland’s Thomas Steenland. Having worked with Dockstader and promoted his music for over 35 years, Steenland carefully reduced these to the final 15 tracks heard on the CD.

http://www.starkland.com/st226/index.htm
http://www.starkland.com/reviews/ST226-Wire.pdf